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Letzte Änderung
June 17. 2013 13:41:03
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längere Fortbildungen

 „Systemische Arbeit im Kontext SGB VIII § 34/35a“

Veranstaltungsort:
Greifswald
Begegungszentrum "Schwalbe"
Maxim-Gorki-Straße 1
17491 Greifswald/Schönwalde II


Ausbilder und Dozenten:
Holger Lindig
Sozialtherapeut (DFS), systemischer Berater/Familientherapeut, Supervisor, Hypnotherapeut, Gutachter für QM- Systeme LQW, LQS, LQK
Leiter des Instituts für systemische Arbeit GmbH

sowie weitere Dozenten zu speziellen Themen

Termine:

19.08. - 20.08.2013
23.09. - 24.09.2013
07.10. - 08.10.2013
11.11. - 12.11.2013
09.12. - 10.12.2013

5 x 2 Tage Seminar
1  x 1 Tag ausbildungsbegleitende Supervision nach Wahl aus den
Terminangeboten ISA-MV

gesamt: 88 UE

Zeiten : jeweils von 09.00 – 17.00 Uhr

Kosten:

1.000,- € gesamt

Förderung über ESF bis 500,- €  möglich; Bildungsscheck ist möglich
(nur für Einrichtungen M-V)

Spezielle Zielgruppe:
Sozialpädagogen, ErzieherInnen, die im Kontext von Heim oder betreutem Wohnen tätig sind.

 

Was verstehen wir unter „Systemische Arbeit unter § 34/35a“ ?

Wir verstehen „systemische Arbeit“ als eine  Grundhaltung und als eine Methode, die in kurzer Zeit durch ganzheitliche Aktivierung neue Wege und Ideen zur individuellen und lebensumfeldbezogenen Veränderung der Hilfesuchenden zu entwickeln versucht. Diese Arbeitsweise ist auch im Kontext von externer Unterbringung der Kinder und Jugendlichen sehr hilfreich.

Ziel unserer Ausbildung soll es sein, Ihr pädagogisches Handwerkszeug zur gelingenden Gestaltung des Hilfeprozesses und somit zur Aktivierung des gesamten Umfeldes der Betreuten weiter zu vervollkommnen.
Zur Umsetzung dieses Ziels haben sich aus unserer Erfahrung systemische  Arbeitweisen bewährt. Diese Arbeitsweisen erlauben es, komplexe Situationen schnell und ganzheitlich zu erfassen und entsprechend wirksame Interventionen zu entwickeln.
Grund hierfür ist die konsequente Ausrichtung der Arbeitsweise auf die  Aktivierung aller Ressourcen, die Wert-schätzung von bereits Geleistetem und die gemeinsame Suche nach individuellen Lösungsmöglichkeiten.
Somit helfen wir durch systemische Arbeit die Handlungsmöglichkeiten aller Beteiligten zu erweitern. Ressourcen-orientierende Sprache ist hierbei der entsprechende Helfer.

Wir möchten durch die Fortbildung folgende Fragen lösen helfen:

  • Wie baue ich schnell eine vertrauensvolle pädagogische Atmosphäre auf?
  • Wie achte ich das gesamte System, obwohl ich nur mit einem Mitglied des Systems direkt arbeite?
  • Wie kann der Hilfeplan zu helfenden Interventionen entwickelt werden?
  • Wie nutze ich die Kraft der Gruppe zur Stärkung des Einzelnen?
  • Wie lade ich die Eltern zu konstruktiven Kooperationen ein
  • Welche guten Erfahrungen gilt es, aus der Beendigung einer Hilfe zu ziehen?

Inhaltliche Gliederung

1. Block:

  • Einführung in systemische Arbeit, im Kontext § 34/35a
  • Systemische Aufnahmerituale (Möglichkeiten und Grenzen beschreiben, Auftragsklärung, Eigenverantwortung)

2. Block:

  • Systemische Gestaltung des Hilfeplanprozesses (systemische Fragetechniken, Lösungs-, Zielfragen)
  • Hilfeplanprozess als Mittel der Erfolgsgestaltun (Zielformulierung und deren Auswertung als persönliche Lernerfolge gestalten,     systemische Interventionen und Haltung der Allparteilichkeit)

3. Block: 

  • Systemische Gruppenarbeitsmethoden (Methoden für den laufenden Betrieb der Institution)
  • Systemische Gruppen Methoden als pädagogische Intervention (therapeutische Gruppenarbeit, erlebnisorientierte Gruppenarbeit)

4.Block: 

  • Eltern zur kooperativen Mitarbeit gewinnen (kreative Biografiearbeit mit und ohne Eltern,  Elterngespräche mit Klienten führen, Elternkontakte gestalten)

5. Block: 

  • Gestaltung einer Beendigung der Hilfe (Zielarbeit und Zielrituale gestalten, Rückfallprophylaxe erarbeiten, interne Reflektion der eigenen Arbeit im Hilfeprozess gestalten.

1 Tag ausbildungsbegleitende Supervision

Hypno-Spezial

Veranstaltungsort:
ISA-MV GmbH
Mecklenburgstraße 59
19053 Schwerin


Ausbilder und Dozenten:
Holger Lindig
Sozialtherapeut (DFS), systemischer Berater/Familientherapeut, Supervisor, Hypnotherapeut, Gutachter für QM- Systeme LQW, LQS, LQK
Leiter des Instituts für systemische Arbeit GmbH

sowie weitere Dozenten zu speziellen Themen

Termine:

19.04. - 21.04.2013
21.06. - 23.06.2013
13.09. - 15.09.2013
22.11. - 24.11.2013
21.02. - 23.02.2014

5 x 3 Tage Seminar
2 x 1 Tag ausbildungsbegleitende Supervision
1 x 1 Tag Co-Therapie

gesamt: 124 UE

Zeiten:
Freitag         von 19.00 - 21.00 Uhr
Samstag     von 09.00 - 19.00 Uhr
Sonntag      von 09.00 - 15.30 Uhr

Kosten:

1.350,- € gesamt

Förderung über ESF bis 500,- €  möglich; Bildungsscheck ist möglich
(nur für Einrichtungen M-V)

Spezielle Zielgruppe:
Therapeutisch und systemisch vorgebildete KollegInnen.

Aufnahmevoraussetzungen:
• abgeschlossene systemische Ausbildung in Beratung und/oder Therapie oder ähnliches
• andere therapeutische Grundausbildungen, wie
z.B. Gestalttherapie, Psychodrama, Individualtherapie oder Ähnliches
• Tätigkeits- oder Praxisfeld soziale Arbeit im Kontext von Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie, Suchtarbeit, Kliniken oder ähnliches

Abschluss:
Trägerzertifikat
"Hypno-systemische Arbeitsweisen für den pädagogischen Arbeitsalltag"
Bei Interesse hat dieser Abschluss Anschlussfähigkeit an die Fortbildung
"Systemische Sozialtherapie (DFS)"

Hypno-systemische Arbeitsweisen für den praktischen Arbeitsalltag

Was verstehen wir unter
„Systemischer Arbeit" ?

Wir verstehen „Systemische Arbeit" als eine Grundhaltung und als eine Methode, die in kurzer Zeit durch ganzheitliche Aktivierung neue Wege und Ideen zur individuellen und lebensumfeldbezogenen Veränderung der Hilfesuchenden zu entwickeln versucht.
Ziel systemischer Arbeit soll es sein, Ihr pädagogisch-therapeutisches Handwerkszeug zu vervollkommnen zur gelingenden Aktivierung des gesamten Umfeldes des Hilfesuchenden.
Ziel der „reinen" hypno-therapeutischen Arbeit ist es, die eigenen inneren Ressourcenerfahrungen für den Veränderungsprozess im System wach zu rufen.
Der systemische und der hypno-therapeutische Ansatz ergänzen sich dabei sehr gut, da sie sich auf viele Gemeinsamkeiten im Menschenbild, der Grundhaltung zum Klienten, der Philosophie und mancher Methodenansätze berufen.

Musterirritierende Prozesse sind in der therapeutischen Arbeit nicht erst seit den Erkenntnissen der Neurowissenschaft Ziel jeder therapeutischen Intervention. Sie wirken tief, selbstaktivierend und selbstverantwortlich und entsprechen somit den wirksamen Zielfokussierungen beider Ansätze.
Ressourcenorientierende Sprache ist hierbei der entsprechende Helfer, wenn diese auf einem guten Rapport und Pacing basieren.

Wir möchten durch die Fortbildung folgende Fragen lösen helfen:

Wie gestalte ich eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung, die das äußere und innere System erreicht?

Welche Werkzeuge gestatten es mit Muster bei Klienten wertschätzend zu irritieren?

Wie nutze ich die inneren, manchmal verborgenen Erfahrungen der Vergangenheit für die Zukunftsaufgaben?

Wie nutze ich die Kraft der Imagination?

Wo liegen die Grenzen der Hypno-Anwendungen in meinem speziellen Arbeitsfeld?

Wie gewinne ich mein Arbeitsumfeld für diese nützliche Arbeitshilfe?


Umfang und Termine des Kurses:

1. Block: 19.04. - 21.04.2013
2. Block: 21.06. - 23.06.2013
3. Block: 13.09. - 15.09.2013
4. Block: 22.11. - 24.11.2013
5. Block: 21.02. - 23.02.2014

Inhaltliche Gliederung:

1. Block: Einführung in die hypno-systemische Arbeit
(Möglichkeiten und Grenzen beschreiben,
Unterschiede und Gemeinsamkeiten,
Eigenverantwortung)
Aufbau eines gelungenen Rapports

2. Block: Hypno-systemische Zielfokussierung
(nach dem Modell von Manfred Prior)
Aufrechterhaltung der Zielfokussierung und
Zielveränderung beim Klienten)
(Zielformulierung, Überprüfung von innerer
Nützlichkeit und innerem Gewinn und
Verlustrechnungen nach G. Schmidt)

3. Block: Externalisierung von Problemen,
Ressourcen und Lösungen
(kennen-Lernen verschiedener Methoden)
Arbeit mit utilisierten Methaphern
(kennen-Lernen von Methoden der
Ideolektik)

4.Block: Arbeit mit inneren Teilen und Anteilen
(Konzept: Den Unbewussten als brauchbare
Methapher nutzen)
Teilearbeit mittels verschiedener
Aufstellungsmethoden erfahren
(Aufstellung als nützliches Instrument)

5. Block: Einbettung hypno-systemischer Ansätze in
den alltäglichen Arbeitsprozess
(Zielarbeit, Einladung zur Mitarbeit,
gestalten von Rückfallprophylaxe)
praktische Fallreflexion der eigenen Arbeit
(Abschlussrituale, Verstetigung)


2 Tage ausbildungsbegleitende Supervision
1 Tag hypno-systemische Co-Therapie