Veranstaltungsort: Greifswald Begegungszentrum "Schwalbe" Maxim-Gorki-Straße 1 17491 Greifswald/Schönwalde II
Ausbilder und Dozenten: Holger Lindig Sozialtherapeut (DFS), systemischer Berater/Familientherapeut, Supervisor, Hypnotherapeut, Gutachter für QM- Systeme LQW, LQS, LQK Leiter des Instituts für systemische Arbeit GmbH sowie weitere Dozenten zu speziellen Themen Termine:
19.08. - 20.08.2013 23.09. - 24.09.2013 07.10. - 08.10.2013 11.11. - 12.11.2013 09.12. - 10.12.2013 5 x 2 Tage Seminar 1 x 1 Tag ausbildungsbegleitende Supervision nach Wahl aus den Terminangeboten ISA-MV
gesamt: 88 UE Zeiten : jeweils von 09.00 – 17.00 Uhr Kosten: 1.000,- € gesamt Förderung über ESF bis 500,- € möglich; Bildungsscheck ist möglich (nur für Einrichtungen M-V)
Spezielle Zielgruppe: Sozialpädagogen, ErzieherInnen, die im Kontext von Heim oder betreutem Wohnen tätig sind. | Was verstehen wir unter „Systemische Arbeit unter § 34/35a“ ?
Wir verstehen „systemische Arbeit“ als eine Grundhaltung und als eine Methode, die in kurzer Zeit durch ganzheitliche Aktivierung neue Wege und Ideen zur individuellen und lebensumfeldbezogenen Veränderung der Hilfesuchenden zu entwickeln versucht. Diese Arbeitsweise ist auch im Kontext von externer Unterbringung der Kinder und Jugendlichen sehr hilfreich.
Ziel unserer Ausbildung soll es sein, Ihr pädagogisches Handwerkszeug zur gelingenden Gestaltung des Hilfeprozesses und somit zur Aktivierung des gesamten Umfeldes der Betreuten weiter zu vervollkommnen. Zur Umsetzung dieses Ziels haben sich aus unserer Erfahrung systemische Arbeitweisen bewährt. Diese Arbeitsweisen erlauben es, komplexe Situationen schnell und ganzheitlich zu erfassen und entsprechend wirksame Interventionen zu entwickeln. Grund hierfür ist die konsequente Ausrichtung der Arbeitsweise auf die Aktivierung aller Ressourcen, die Wert-schätzung von bereits Geleistetem und die gemeinsame Suche nach individuellen Lösungsmöglichkeiten. Somit helfen wir durch systemische Arbeit die Handlungsmöglichkeiten aller Beteiligten zu erweitern. Ressourcen-orientierende Sprache ist hierbei der entsprechende Helfer.
Wir möchten durch die Fortbildung folgende Fragen lösen helfen: - Wie baue ich schnell eine vertrauensvolle pädagogische Atmosphäre auf?
- Wie achte ich das gesamte System, obwohl ich nur mit einem Mitglied des Systems direkt arbeite?
- Wie kann der Hilfeplan zu helfenden Interventionen entwickelt werden?
- Wie nutze ich die Kraft der Gruppe zur Stärkung des Einzelnen?
- Wie lade ich die Eltern zu konstruktiven Kooperationen ein
- Welche guten Erfahrungen gilt es, aus der Beendigung einer Hilfe zu ziehen?
Inhaltliche Gliederung
1. Block: - Einführung in systemische Arbeit, im Kontext § 34/35a
- Systemische Aufnahmerituale (Möglichkeiten und Grenzen beschreiben, Auftragsklärung, Eigenverantwortung)
2. Block: - Systemische Gestaltung des Hilfeplanprozesses (systemische Fragetechniken, Lösungs-, Zielfragen)
- Hilfeplanprozess als Mittel der Erfolgsgestaltun (Zielformulierung und deren Auswertung als persönliche Lernerfolge gestalten, systemische Interventionen und Haltung der Allparteilichkeit)
3. Block: - Systemische Gruppenarbeitsmethoden (Methoden für den laufenden Betrieb der Institution)
- Systemische Gruppen Methoden als pädagogische Intervention (therapeutische Gruppenarbeit, erlebnisorientierte Gruppenarbeit)
4.Block: - Eltern zur kooperativen Mitarbeit gewinnen (kreative Biografiearbeit mit und ohne Eltern, Elterngespräche mit Klienten führen, Elternkontakte gestalten)
5. Block: - Gestaltung einer Beendigung der Hilfe (Zielarbeit und Zielrituale gestalten, Rückfallprophylaxe erarbeiten, interne Reflektion der eigenen Arbeit im Hilfeprozess gestalten.
1 Tag ausbildungsbegleitende Supervision |
Veranstaltungsort: ISA-MV GmbH Mecklenburgstraße 59 19053 Schwerin
Ausbilder und Dozenten: Holger Lindig Sozialtherapeut (DFS), systemischer Berater/Familientherapeut, Supervisor, Hypnotherapeut, Gutachter für QM- Systeme LQW, LQS, LQK Leiter des Instituts für systemische Arbeit GmbH sowie weitere Dozenten zu speziellen Themen Termine:
19.04. - 21.04.2013 21.06. - 23.06.2013 13.09. - 15.09.2013 22.11. - 24.11.2013 21.02. - 23.02.2014 5 x 3 Tage Seminar 2 x 1 Tag ausbildungsbegleitende Supervision 1 x 1 Tag Co-Therapie
gesamt: 124 UE Zeiten: Freitag von 19.00 - 21.00 Uhr Samstag von 09.00 - 19.00 Uhr Sonntag von 09.00 - 15.30 Uhr Kosten: 1.350,- € gesamt Förderung über ESF bis 500,- € möglich; Bildungsscheck ist möglich (nur für Einrichtungen M-V)
Spezielle Zielgruppe: Therapeutisch und systemisch vorgebildete KollegInnen.
Aufnahmevoraussetzungen: • abgeschlossene systemische Ausbildung in Beratung und/oder Therapie oder ähnliches • andere therapeutische Grundausbildungen, wie z.B. Gestalttherapie, Psychodrama, Individualtherapie oder Ähnliches • Tätigkeits- oder Praxisfeld soziale Arbeit im Kontext von Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie, Suchtarbeit, Kliniken oder ähnliches Abschluss: Trägerzertifikat "Hypno-systemische Arbeitsweisen für den pädagogischen Arbeitsalltag" Bei Interesse hat dieser Abschluss Anschlussfähigkeit an die Fortbildung "Systemische Sozialtherapie (DFS)" | Hypno-systemische Arbeitsweisen für den praktischen Arbeitsalltag
Was verstehen wir unter „Systemischer Arbeit" ? Wir verstehen „Systemische Arbeit" als eine Grundhaltung und als eine Methode, die in kurzer Zeit durch ganzheitliche Aktivierung neue Wege und Ideen zur individuellen und lebensumfeldbezogenen Veränderung der Hilfesuchenden zu entwickeln versucht. Ziel systemischer Arbeit soll es sein, Ihr pädagogisch-therapeutisches Handwerkszeug zu vervollkommnen zur gelingenden Aktivierung des gesamten Umfeldes des Hilfesuchenden. Ziel der „reinen" hypno-therapeutischen Arbeit ist es, die eigenen inneren Ressourcenerfahrungen für den Veränderungsprozess im System wach zu rufen. Der systemische und der hypno-therapeutische Ansatz ergänzen sich dabei sehr gut, da sie sich auf viele Gemeinsamkeiten im Menschenbild, der Grundhaltung zum Klienten, der Philosophie und mancher Methodenansätze berufen. Musterirritierende Prozesse sind in der therapeutischen Arbeit nicht erst seit den Erkenntnissen der Neurowissenschaft Ziel jeder therapeutischen Intervention. Sie wirken tief, selbstaktivierend und selbstverantwortlich und entsprechen somit den wirksamen Zielfokussierungen beider Ansätze. Ressourcenorientierende Sprache ist hierbei der entsprechende Helfer, wenn diese auf einem guten Rapport und Pacing basieren.
Wir möchten durch die Fortbildung folgende Fragen lösen helfen: Wie gestalte ich eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung, die das äußere und innere System erreicht? Welche Werkzeuge gestatten es mit Muster bei Klienten wertschätzend zu irritieren? Wie nutze ich die inneren, manchmal verborgenen Erfahrungen der Vergangenheit für die Zukunftsaufgaben? Wie nutze ich die Kraft der Imagination? Wo liegen die Grenzen der Hypno-Anwendungen in meinem speziellen Arbeitsfeld? Wie gewinne ich mein Arbeitsumfeld für diese nützliche Arbeitshilfe? Umfang und Termine des Kurses:
1. Block: 19.04. - 21.04.2013 2. Block: 21.06. - 23.06.2013 3. Block: 13.09. - 15.09.2013 4. Block: 22.11. - 24.11.2013 5. Block: 21.02. - 23.02.2014 Inhaltliche Gliederung:
1. Block: Einführung in die hypno-systemische Arbeit (Möglichkeiten und Grenzen beschreiben, Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Eigenverantwortung) Aufbau eines gelungenen Rapports 2. Block: Hypno-systemische Zielfokussierung (nach dem Modell von Manfred Prior) Aufrechterhaltung der Zielfokussierung und Zielveränderung beim Klienten) (Zielformulierung, Überprüfung von innerer Nützlichkeit und innerem Gewinn und Verlustrechnungen nach G. Schmidt) 3. Block: Externalisierung von Problemen, Ressourcen und Lösungen (kennen-Lernen verschiedener Methoden) Arbeit mit utilisierten Methaphern (kennen-Lernen von Methoden der Ideolektik) 4.Block: Arbeit mit inneren Teilen und Anteilen (Konzept: Den Unbewussten als brauchbare Methapher nutzen) Teilearbeit mittels verschiedener Aufstellungsmethoden erfahren (Aufstellung als nützliches Instrument) 5. Block: Einbettung hypno-systemischer Ansätze in den alltäglichen Arbeitsprozess (Zielarbeit, Einladung zur Mitarbeit, gestalten von Rückfallprophylaxe) praktische Fallreflexion der eigenen Arbeit (Abschlussrituale, Verstetigung) 2 Tage ausbildungsbegleitende Supervision 1 Tag hypno-systemische Co-Therapie
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